Misereor Sponsorenlauf – ein „laufender“ Erfolg

Zum 37. Mal fand am letzten Samstag der Misereor Sponsorenlauf, in diesem Jahr „Kambodscha-Lauf“ genannt, statt.

Bei kaltem aber sonnigem Wetter machten sich 64 Läuferinnen und Läufer auf den Weg die Strecke zwischen St.Annen und St. Hedwig hin und her zu laufen, um möglichst viel Sponsorengelder für ein Misereor Hilfsprojekt in Kambodscha zu erlaufen.

Der jüngste Teilnehmer war 4 Jahre alt,  der älteste – unser emeritierter Erzbischof Dr. Werner Thissen – 86 Jahre alt. Dieser liess es sich auch nicht nehmen, die Andacht zusammen mit Pfarrer Janßen und den Startschuß zum Lauf persönlich zu übernehmen. Als ehemaliger Misereor Bischof liegt ihm unser Lauf und die Unterstützung von Misereor Hilfsprojekten immer noch sehr am Herzen.

Gefreut hat uns auch, dass in diesem Jahr Frau Johanna Jung von Misereor aus Aachen extra angereist war, um uns ebenfalls zu unterstützen und das Projekt in Kambodscha nochmals persönlich in der Andacht vorzustellen.

780 Kilometer legten die Läuferinnen und Läufer zurück, das ist die Strecke von Hamburg nach München.

Durch viele großzügige Sponsoren konnte die unglaubliche Summe von 15.478,- Euro erlaufen werden!

Wir sind überglücklich und freuen uns sehr, dass wir dem realativ neuen Hilfsprojekt in Kambodscha, dass sich vor allem um die Therapie und Integration von geistig und körperlich behinderten Kindern kümmert, mit einer so großen Summe Starthilfe geben können.

Wir danken allen Läuferinnen und Läufern, die sich auf den Weg gemacht haben, um gutes zu tun, ganz herzlich! Unser Dank gilt auch den vielen großzügigen Spendern und zu guter letzt danken wir auch allen Helferinnen und Helfern für die Unterstützung als Streckenposten!

Selbstverständlich ist es noch weiterhin möglich für das Misereor Projekt zu spenden. Bitte nutzen Sie hierfür das Konto der Pfarrei

IBAN: DE38 4006 0265 0023 0113 02
Stichwort: Misereor Sponsorenlauf

Informationen zum Projekt befinden sich auch noch auf einer Stellwand im Kirchenvorraum.

Schalten Sie auch gern in den nächsten Tagen einmal den Sender noa4 ein, der vom Sponsorenlauf berichten wird.

Wir freuen uns schon auf den nächsten Misereor Sponsorenlauf in 2025. Sind Sie diesmal mit dabei?

Viele Grüße

Anja Speidel

Für das Organisationsteam Misereor Sponsorenlauf

Das endgültige Ergebnis des Adventsbasars steht nun fest

Der Adventsbasar ist zwar schon ein paar Wochen her, da aber nach dem Basar noch Spenden für das Hilfsprojekt eingehen, haben wir auch in diesem Jahr noch ein bisschen abgewartet.

Nun steht aber das endgültige Ergebnis fest und wir können verkünden, dass wir mit unseren Einnahmen vom Basar sowie den großzügigen Spenden einen Betrag von 9.450,- Euro an das Hilfsprojekt Interplast Germany überweisen konnten.

Wir sind sehr glücklich über diesen großartigen Betrag und danken allen Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen vom Basar sowie allen Besuchern und natürlich den Spendern, die zu diesem tollen Erfolg beigetragen haben, von Herzen!

Nach dem Basar ist vor dem Basar und so sind wir bereits dabei den Adventsbasar 2024 vorzubereiten, der in diesem Jahr übrigens am Samstag 30. November und Sonntag 1. Dezember stattfinden wird.

Wir treffen uns am Mittwoch den 21. Februar um 19 Uhr im Gemeindehaus St. Hedwig. Seien Sie herzlich eingeladen daran teilzunehmen und sich einzubringen! Wir freuen uns auf Sie!

Für das Basarteam

Anja Speidel

Das war der Adventsbasar 2023

Der Duft von Gegrilltem und Glühwein wehte über den Kirchhof, im Gemeindehaus roch es nach frischen Waffeln und Kaffee und in den Räumen wurden liebevoll dekorierte weihnachtliche Geschenkideen präsentiert: Das war der Adventsbasar in St. Hedwig am vergangenen Wochenende.

Nach pandemiebedingten Einschränkungen lang ersehnt wieder einmal im vollen Umfang und zum Verweilen im Gemeindehaus, darüber waren wir sehr glücklich!

Und auch das Ergebnis kann sich wieder sehen lassen: Nach Abzug aller Kosten konnten wir einen Gewinn von Euro 6.840,- erzielen.

Wir danken allen fleißigen Helferinnen und Helfern die vor, während und nach dem Basar mitgeholfen haben! Der Basar hat gezeigt, dass wir in St. Hedwig weiterhin eine starke Gemeinschaft sind. Tausend Dank an alle die zu diesem hervorragenden Ergebnis beigetragen haben!

Das Geld werden wir an die Ärzteorganisation Interplast Germany spenden.

Interplast-Germany ist ein gemeinnütziger Verein, der kostenlos plastische Operationen in Entwicklungsländern durchführt. Bei den Operationen handelt es sich vorwiegend um Menschen mit Gesichtsfehlbildungen, Kiefer-, Lippen- und Gaumenspalten, schweren Verbrennungsnarben sowie Defekten durch Unfälle und Kriegsfolgen.

Ihre Spenden für Interplast Germany nehmen wir gern noch entgegen.

Kontonummer der Pfarrei Katharina von Siena: IBAN DE38 4006 0265 0023 0113 02 Stichwort: „Adventsbasar St. Hedwig“.

Bitte notieren Sie sich schon heute den nächsten Basar, der am 30. November und 1. Dezember 2024 stattfinden wird!

Wir wünschen Ihnen eine gesegnete Adventszeit und ein wundervolles Weihnachtsfest!

Kommen Sie alle gut ins Neue Jahr 2024!

Viele Grüße

Ihre

Anja Speidel

Das war das „Fest der Kulturen“

Wenn ein Priester ( in diesem Fall Pastor Amowe) sichtlich vergnügt singt und tanzt, viele Menschen bunte Kleidung tragen und man im Gottesdienst nicht nur deutsch sondern noch viele weitere Sprachen hört, dann ist es ein „Fest der Kulturen“ – so geschehen am letzten Sonntag 9. Juli in St. Hedwig.

Der 90-minütige aber kurzweilige Gottesdienst war ein buntes, vielfältiges und vor allem mehrsprachiges Fest des Glaubens. Die vielen Menschen in der gut besuchten Kirche hatten sichtlich Spaß und viel Freude an diesem lebendigen, fröhlichen Gottesdienst. Die Musik, gestaltet von unserem Rainbow Chor und unterstützt durch Gesangseinlagen von Pastor Amowe sowie einem malaiischem Chor, trug zu einer ausgelassenen Stimmung bei.

Das anschließende Fest der Gemeinschaft war, auch dank des guten Wetters, ebenfalls ein großer Erfolg. Es wurde endlich wieder gegrillt und viele Menschen hatten landestypische Speisen für das Büffet mitgebracht. Unsere Kinder- und Jugendgruppen Pfadfinder, Messdiener und Zeltlager hielten für die Kinder wieder tolle Mitmachaktionen bereit. Außerdem gab es auch außerhalb der Kirche noch Musik von einem ukrainischen Chor sowie noch weitere heitere und ausgelassene Gesangseinlagen von Pastor Amowe mit den Rainbows.

So war es rundherum ein gelungenes Fest, dass sicherlich nach Wiederholung ruft.

Wir danken allen, die durch ihr ehrenamtliches Engagement und Ihre Mithilfe und Unterstützung das Fest zu dem gemacht haben was es war: bunt, vielfältig, kulinarisch köstlich und mit besonderer Musik.

Danken möchten wir auch denen, die hinter den Kulissen auf- und abgebaut und saubergemacht haben. Unser besonderer Dank gilt Pater Zephyrin, mit ihm hat bereits die Vorbereitung so viel Spaß gemacht.

HandInHandMitIndien.org

Der Überschuss aus den Einnahmen des Festes spenden wir an den von Pater Zephyrin gegründeten Verein „Hand in Hand mit Indien“. Wenn auch Sie noch mit Ihrer Spende unterstützen möchten finden Sie weitere Informationen hier oder auf der Pinnwand im Kircheneingang.

Im Namen des Gemeindeteams wünsche ich uns allen schöne und erholsame Ferien! Genießen Sie den Sommer und bleiben Sie von Gott behütet, wo auch immer Sie sind.

Viele Grüße

Ihre

Anja Speidel

Fahrradwallfahrt für Männer 2023 nach Lübeck

Knapp 30 Männer aus verschiedenen Gemeinden Hamburgs, Halstenbek, Norderstedt und Itzehoe machten sich auch in diesem Jahr am 1. und 2. Juli wieder mit ihren Fahrrädern auf den Weg nach Lübeck, um den dortigen Märtyrern nachzuspüren. Die Tour war angesichts der ungemütlichen Witterungsbedingungen – auf der Hinfahrt fast nur Regen, auf der Rückfahrt ziemlich viel Gegenwind – eine echte Herausforderung.

Eine kurze Andacht gab am Samstag früh für die Teilnehmer aus St. Hedwig und Hl. Familie den ersten Impuls und die richtige Einstimmung für das erlebnisreiche Wochenende. Ein erster Zwischenstopp bei der „Waldesruh“ gab uns Radlern angesichts der dortigen Gastfreundschaft – wir durften die überdachte Gartengaststätte nutzen – Kraft für den weiteren Weg. Gemeinsam mit den Wallfahrern aus der Pfarrei in Niendorf erreichten wir kurz vor Mittag das Kloster Nütschau und stießen dort auf weitere Radler aus Itzehoe. Das ergreifende Mittagsgebet mit den Klosterbrüdern und anderen Gläubigen stärkte unseren Geist, die anschließende köstliche Mahlzeit unseren Körper. Die weitere Fahrt führte durch die schöne Geestlandschaft, zuletzt am Elbe-Lübeck-Kanal mitten nach Lübeck in die Gemeinde Herz-Jesu, wo damals auch die Märtyrer gewohnt haben.

Nach Bezug der Schlafräume und dem wohltuenden Gebrauch der Duschen trafen sich die Radler zu einer gemütlichen Runde im Hof der Kirchengemeinde und wurden von Propst Giering herzlich empfangen. Eine abendliche Andacht der Kirche bildete den geistigen Abschluss dieses ersten Tages. Die meisten Wallfahrer sahen sich davor noch die Ausstellung zu den Märtyrern an und konnten so die weitergehenden Erläuterungen Propst Gierings noch besser einordnen. Die Krypta gab den passenden Rahmen für eine bedrückende Stimmung, die sich unweigerlich einstellt, wenn man sich etwas ausführlicher mit den Gräueln der damaligen Zeit beschäftigt. Andererseits erschall in ihr bei den gesungenen Liedern ein grandioser Männerchor – beides sehr beeindruckend. In einem Lokal in der Nähe klang der Abend gemütlich aus.

Ganz früh am Sonntagmorgen feierten wir wieder in der Krypta, der offiziellen Märtyrer Gedenkstätte, die Heilige Messe. Die Aussage aus dem Matthäus-Evangelium „Denn wer sein Leben erhalten will, der wird es verlieren; wer aber sein Leben verliert um meinetwillen, der wird es finden.“ bildete den roten Faden. Die vier Lübecker Märtyrer – einer davon evangelisch, was ich bis dahin nicht wusste – ließen sich von den Nazis nicht brechen, sondern gaben für den christlichen Glauben ihr Leben. Noch mehr kann eine Bibelstelle nicht gelebt werden.

Nach dem Frühstück nahmen wir den Heimweg unter unsere Räder. Nach mehrmaligen Regenschauern und einer Mittagspause in Lütjensee (die süssen Teile der dortigen Bäckerei sind köstlich) fand der gemeinsame Abschluss auf dem Ohlsdorfer Friedhof statt. Im „Garten der Frauen“ erinnert seit Mitte 2021 ein Glaswürfel an die toten Säuglinge und Kleinkinder der Zwangsarbeiterinnen der NS-Zeit; auf 248 bunten Plättchen sind jeweils Name und Alter eines Kindes eingemeißelt. Zwei Lieder rahmten Gebet, besinnlichen Text und ein Vater unser würdig ein. Die Verbindung zu den vier Lübecker Märtyrern war offensichtlich.

Die Fahrradwallfahrt hat mich beeindruckt und die Notwendigkeit des Erhalts der Erinnerung wieder vor Augen geführt. Wie auch Propst Giering ausführte, gibt es immer weniger Zeitzeugen; deshalb werden die Orte der Erinnerung immer wichtiger. In Lübeck und in Ohlsdorf gibt es zwei davon. Die Radlergruppe hat mir andererseits gezeigt, wie toll eine Gemeinschaft sein kann: trotz der teils ungemütlichen Bedingungen war die Stimmung bis zum Ende sehr fröhlich, wir konnten viel lachen. Vielleicht kann sich der ein oder andere deshalb vorstellen, im nächsten Jahr ebenfalls dabei zu sein.

Roland Speidel