Soll die Gemeinde St. Hedwig in finanziellen und rechtlichen Angelegenheiten unserer Pfarrei nicht mehr mitbestimmen?

Diese Gefahr besteht ganz konkret ab Dezember diesen Jahres. Dann wird ein neuer Kirchenvorstand gewählt sein, und bis jetzt ist anscheinend kein Mensch aus St. Hedwig bereit, in diesem Gremium künftig mitzuarbeiten.

In der Konsequenz müssten die Belange unserer Gemeinde alleine von Pfarrer Janßen mit Gremienmitgliedern aus St. Annen und Heilige Familie berücksichtigt werden. Das werden sie vielleicht auch können, aber mit den Resultaten sollte dann jeder zufrieden sein. Daran Kritik zu üben, wäre reine Zeitverschwendung.

Noch kann dieser unmögliche Zustand verhindert werden durch Kandidatur zum Kirchenvorstand. Dazu kann sich jedes volljährige Gemeindemitglied aber nur noch bis Sonntag, 29. Mai 2022 bereit erklären.

Ebenfalls werden noch weitere Kandidaten für unser Gemeindeteam gebraucht! Anja Speidel, Anja Jakobs und Thomas Zervos sind glücklicherweise bereit, weiterzumachen und unsere Gemeinde lebendig zu halten. Sie brauchen aber noch Verstärkung von zwei weiteren Personen, die ebenfalls bis zum 29.5.2022 dringend gesucht werden!

Weitere Informationen geben neben den bisherigen Gremienmitgliedern gerne auch die Wahlvorstände; aus St. Hedwig sind das Hildegard Schubert und ich.

Manfred Laske

Tel. 040 – 5268 2220

Email: m.laske@gmx.net

ERINNERUNG: Kandidatensuche für die Wahl des Kirchenvorstands und der Gemeindeteams endet am Sonntag, 29. Mai 2022

Ich möchte an dieser Stelle an einen wichtigen Termin erinnern. Am kommenden Sonntag, den 29. Mai, endet die Kandidatensuche für die Gremienwahlen für den Kirchenvorstand und das Gemeindeteam Ende Oktober diesen Jahres. Bereits Ende April wurde zur Kandidatensuche aufgerufen.

Die Mitarbeit in unserer Pfarrei, auch in den Gremien, ist eine wichtige Säule in unserer Kirche, in unserer Pfarrei und in unserer Gemeinde St. Hedwig. Es werden noch Kandidaten für die Gremienwahl gesucht. Er wäre sehr schade, wenn dieser Ansatz für etwas Demokratie in unserer Kirche uns verloren ginge.

Bitte stellen Sie sich als Kandidaten zur Verfügung und (!) gehen Sie im Oktober / November zur Wahl!

Weitere Informationen finden Sie an einem Aufsteller im Kircheneingang und auch fortlaufend aktualisiert im Internet-Blog unserer Pfarrei unter
https://www.katharina-von-siena.de/blog/978/gremienwahlen-2022 . Hier werden insbesondere auch die Aufgabengebiete und Zuständigkeiten der Gremien dargestellt.

Johannes Feindler und warum der Preacher Slam wirklich eine heiße Sache ist

Johannes Feindler und ich führten vor einigen Tagen ein Gespräch, da ich ihn gerne näher kennenlernen und in den Hedwigs-Nachrichten Euch noch einmal vorstellen wollte. Seit September ist Johannes Feindler in unserer Pfarrei als Referent für die Jugend- und junge Erwachsenenpastoral tätig. Im September stellte er sich schon persönlich in den drei Gemeinden unserer Pfarrei vor. Auch in den Medien ist Johannes Feindler präsent. Am 24.11.2021 war er zum Gespräch bei NOA4 und in der Atempause konnten wir ihn auch schon sehen, das nächste Mal übrigens am 22.12.21.

Am kommenden Sonntag, den 12. Dezember 2021 ab 18 Uhr werden die Pfadfinder vom Stamm St. Hedwig der DPSG das Friedenslicht aus Bethlehem in unsere Kirche bringen. Im Rahmen der Friedenslicht-Andacht findet ein Preacher Slam mit Jugendlichen und jungen Erwachsenen statt. Hört sich für mich nach einer interessanten und neuen Erfahrung an! Die Veranstaltung wird, nach aktuellem Stand, 3G sein, also mit Nachweis Genesen, Geimpft oder Getestet (nicht älter als 24h bei einem Schnelltest) und Maskenpflicht (mindestens medizinische Maske, besser FFP2). Kinder unter 7 Jahren sind von der Testpflicht befreit. Für Schüler reicht ein Nachweis der Schule über die regelmäßige Testung.

Einige Details zu Johannes Feindler lassen sich auch schon aus seiner Vorstellung auf der Seite der Pfarrei finden.

Johannes, wann seid Ihr eigentlich in Hamburg angekommen?

Ich bin Mitte 2020 nach Hamburg gezogen und habe zunächst in einer WG in St. Georg gewohnt. Ende November konnte endlich auch meine Frau nachkommen und seitdem wohnen wir in einer schönen Wohnung in Hamburg-Wandsbek.

Dann bist Du ja schon länger in Hamburg. Was habt Ihr denn von Hamburg schon kennenlernen können?

Leider noch nicht so viel. Der Corona-Lockdown begann ja schon früh. So waren unsere Möglichkeiten zum Kennenlernen der Stadt bislang etwas eingeschränkt. Ich finde Hamburg ist bunt und vielfältig. So richtig erschlossen haben wir uns die Stadt noch nicht. Immerhin waren meine Frau und ich schon in der Elbphilharmonie, im Theater und beim Hand- und Fußball. Hamburg ist sehr international, gerade auch was Möglichkeiten zum Essen angeht. Das ist hier nämlich echt klasse!

Was hast Du in Hamburg in der Zeit bis zum Einstieg in unserer Pfarrei gemacht?

Zunächst habe ich für einige Monate bei Bibel TV gearbeitet, was aber viel Schreibtischarbeit für mich bedeutete. Danach war ich als Quizredakteur bei Five Gold Rings (Sat.1/Studio Hamburg), was mir ein richtiges Reinschnuppern in die Medienarbeit ermöglichte. Schon während des Studiums habe ich als Werkstudent z.B. im Rahmen der Produktion von „Wer wird Millionär“ jobben können. Medien waren für mich schon lange ein besonderes Interessensgebiet. Auch während meines Studiums war ich als freier Redakteur für eine Lokalzeitung in Münster tätig.

Das ist ja ein interessanter Weg von Deinem Heimatort Wuppertal über Münster nach Hamburg. Aber eigentlich hast Du doch Französisch und Theologie studiert? Warum der Weg über die Medien zum Referenten für Jugendliche und junge Erwachsene in unserer Pfarrei?

Das war ein Lehramtsstudium. Die Idee entstand während meiner Zeit zuhause in der Jugendarbeit. Und später im Studium habe ich dann auch als Jugendreferent regelmäßig Kurse für Schulklassen gestaltet. Das nannte sich Tage religiöser Orientierung und war immer eine schöne Auszeit für die Jugendlichen, um anderen Fragen nachzugehen.

Warum hast Du die eigentlich doch recht ungewöhnliche Kombination von Französisch und Theologie für Dein Studium gewählt?

Ich war von der Schulzeit an in kirchlichen Gruppen aktiv. Erst bei den Messdienern, später auch als Jugendleiter in verschiedenen Gruppen und bei Ferienfreizeiten. Ich war schon früh an religiösen und politischen Fragen interessiert. Nach meinem FSJ in einem Jugendhaus stand dann für mich fest, dass ein Lehramtsstudium mit Theologie und einer Fremdsprache, hier Französisch, für mich mein Ziel sein sollte.

Und wie bist Du dann vom Lehramtsstudium auf Deinen neuen Weg über die Medien zum Referenten in unserem Erzbistum, in unsere Pfarrei gekommen?

Vor 2 Jahren, beim Praxissemester in einer Schule, habe ich festgestellt, dass mir die Arbeit mit jungen Menschen sehr liegt, das Schulsystem aber eher weniger. Ich habe mich dann nach anderen Optionen mit meiner Ausbildung umgesehen. Zunächst in der Medienbranche. Schließlich habe ich mich in Hamburg dann auf Stellen in der Jugendpastoral beworben und bin so schließlich nach Sankt Katharina von Siena gekommen.

Warum zieht es jemanden von Münster nach Hamburg in die Diaspora?

Ich komme ja eigentlich aus Wuppertal. Das war auch Diaspora. Also bin ich mit den Umständen durchaus vertraut und habe keinen „Diaspora-Schock“ bekommen. Ich finde die Diaspora sogar vorteilhaft. Man kann eher mit neuen Ideen experimentieren.

Was hast Du während Deines Studiums besonderes gelernt?

Unter anderem musste ich z.B. Altgriechisch lernen, um die alten biblischen Texte auch im Original verstehen zu können. Das Studium der Theologie hat mir eine ganz neue Welt eröffnet, auch vom geschichtlichen Kontext her. Und im Februar 2020, gerade noch vor dem israelischen Corona-Lockdown, konnte ich dann mit einer Studiengruppe durch Israel und Palästina reisen und all die historischen Orte selbst erfahren – und das in einer Zeit, in der nur noch wenige Touristen die Orte belagerten. Gerade noch rechtzeitig, vor der Schließung des Landes. Ich glaube, ich bin mit einem der letzten Flugzeuge zurück nach Deutschland gekommen.

Wie lautete eigentlich das Thema Deiner Masterarbeit Deines Studiums?

Ich habe eine Masterarbeit mit dem Thema „Der Zölibat: Rechtsgeschichte, geltende Normen und Perspektiven für die Zukunft“ geschrieben.

Hast Du Dich in den vergangenen Monaten schon ein wenig in unserer Pfarrei bzw. in St. Hedwig, Deinem Bürostandort, einleben können?

Das Einleben ist aktuell wegen Corona etwas schwierig. Ich bin noch in der Phase des „Ankommens“. Ich schaue, was da ist. Ich schaue, wer da ist. Ich versuche viel zuzuhören und die Stimmung zu erfassen. Ich will die Bedürfnisse der Menschen hier kennenlernen. So höre ich immer mehr von ihnen; und so können wir dann Kirche Jesu Christi sein und gemeinsam unterwegs sein.

Mit dem Preacher Slam bringst Du nun ja etwas Neues in die Pfarrei. Was ist ein Preacher Slam?

Ich habe den Preacher Slam schon in Münster während meines Studiums kennengelernt. Es ist eine wahnsinnig schöne Gelegenheit, bei der junge Menschen „predigen“ dürfen.

Die sprachliche Form ist dabei vollkommen offen. Wer mitmacht, kann bzw. soll versuchen, die eigenen Gedanken kreativ auszudrücken. Z.B. zum Thema Licht, dem Advent, oder einem Spruch, wie „Was bedeutet für mich … uns geht ein Licht auf …“. Das können Geschichten sein, Gedichte, imaginäre Briefe, kurze Auslegungen, oder was auch immer. Wie gesagt, Form und Kreativität sind da keine Grenzen gesetzt. Die einzige Beschränkung sind die vier Minuten, die jeder und jede Zeit hat, um seine bzw. ihre Ideen und Sichtweisen vorzutragen.

Der Nachmittag beginnt mit einem Schreibworkshop ab 15 Uhr in St. Hedwig, bei dem die Texte entstehen können, die dann ab 18 Uhr in der Friedenslichtandacht mit dem Pfadfinderstamm St. Hedwig der DPSG vorgetragen werden. Für diesen Workshop ist eine Anmeldung bei mir per E-Mail feindler@kvs-hh.de oder telefonisch unter (0163) 248 77 05 nötig!

Dürfen denn auch wir Älteren ab 18 Uhr mit dazu kommen und zuhören?

Das Format richtet sich zwar in erster Linie an Jugendliche und junge Erwachsene. Aber als Zuhörer dürfen auch Ältere gerne dazu kommen. Es findet direkt im Rahmen der Friedenslichtaktion am Sonntag, den 12. Dezember 2021 um 18 Uhr in St. Hedwig statt.

Lieber Johannes, vielen Dank für dieses Interview und noch einmal willkommen in unserer Pfarrei! Wir freuen uns auf viele neue Impulse, Ideen und Jahre mit Dir … und vielleicht auch einmal eine Diskussion Deiner Masterarbeit.

Thomas Raab

Neue Mitarbeiter verstärken das Pastoralteam in der Pfarrei

Sicherlich fragen sich viele, wie es jetzt personell mit den Hauptamtlichen in unserer Pfarrei weitergeht? Ich kann Ihnen heute die erfreuliche Mitteilung machen, dass das Pastoralteam Verstärkung erhält:

Ab 1. September 2021 kommt Herr Johannes Feindler als Mitarbeiter für Jugend- und Erwachsenenpastoral zu uns.

Ab 1. Dezember 2021 erhalten wir Unterstützung von Diakon Marc Meiritz mit dem Schwerpunkt „Diakonie“.

Beide werden sich zu gegebener Zeit sicherlich bei uns allen vorstellen.

Wir freuen uns sehr über diese wichtige personelle Aufstockung und wünschen beiden viel Erfolg und Gottes Segen.

Anja Speidel

Wie gewonnen, so zerronnen …

Dies waren die ersten Worte, die mir in den Sinn kamen, als ich davon hörte, dass uns Father Dr. Clement Agu, leider bereits wieder verlassen wird.

Erst im November letzten Jahres war uns Dr. Agu als Gastpriester für ein paar Monate angekündigt worden. Schade, dass sein Aufenthalt bei uns dann doch nur so kurz war.

Pastor Agu wurde letzten Sonntag offiziell während des Gottesdienstes in St. Annen in der Pfarrei verabschiedet.

Letzten Dienstag hatten wir, anläßlich der Werktagsmesse in St. Hedwig, noch die Gelegenheit Pastor Agu bei uns zu verabschieden und ihm ein kleines Geschenk zu übergeben.

Pastor Agu wurde nach Reinbek versetzt, wo er circa ein Jahr bleiben und danach in sein Heimatland Nigeria zurückkehren wird.

Ich danke Gott, dass wir Pastor Agu mit seiner freundlichen, empathischen Art kennenlernen durften.

Mit seinen aussagekräftigen Predigten und seinem Gesang hat er unsere Gottesdienste sehr bereichert. Diese Erinnerung wird in unseren Herzen bleiben.

Wir wünschen Pastor Agu für seine neue Herausforderung in Reinbek und für seine Rückkehr nach Nigeria alles erdenklich Gute.

Möge Gott ihn auf allen seinen Wegen stets begleiten und beschützen.

Tschüß und Auf Wiedersehen, danke für alles, lieber Pastor Agu!

Anja Speidel