Ein Besuch in den Gärten des Lebens

Am vergangenen Sonntag haben wir es geschafft. In großer Sommerhitze ein Ausflug in einen wahrhaft paradiesischen Garten.

Nach „nur“ drei Jahren, seit ich auf die Brahmkampsgärten bei Albersdorf im Internet aufmerksam wurde, sind wir dort vorbeigefahren. Bei bestem Sommerwetter kamen wir vormittags an und wurden von Ursula und Norbert Klix, die dort manchmal ehrenamtlich arbeiten, begrüßt und durch die Gärten geführt.

Ein echter Schatz. Mittlerweile 26 kleine Gärten auf insgesamt 7.000 m², die jeder einem eigenen Thema folgen und sich mit unserem Leben beschäftigen. Für Kinder mit vielen Ecken zum Entdecken,

für die Alten mit vielen Sitzbänken zum Ausruhen,

für alle mit unendlich vielen Impulsen zum Nachdenken, Dingen zum Anschauen und Staunen.

Die Themen reichen von „Abrahams Schoß“ über ein Labyrinth (wirklich zum Verlaufen),

den „Garten des Chaos“ bis zum „Garten des Theaters“. Und eine kleine Kapelle in Form eines Walfisches gibt es auch noch!

Und hinterher gibt es im Hofcafé vor Ort noch Kaffee, Tee (z.B. aus selbst angebauter Minze) und selbstgebackenen Kuchen … und wer Glück hat, trifft dann auch noch die Besitzerin und „Erfinderin“ der Brahmkampsgärten Dr. Marianne Ortner und kann mit ihr klönen …

In jedem Fall lohnt es sich aber, an einer Führung teilzunehmen … unter anderem macht das auch Ursula Klix.

Für diese Zeit mit immer noch vielen Coronabeschränkungen ein wirklich lohnendes Ziel.

Wo: Brahmkamp, Albersdorf, Autobahnabfahrt Albersdorf und dann noch ca. 2 km.

Wann: Bis September Sonntags von 11:00 – 17:00 Uhr (aktuell in 2021, abweichend von Internetseite!)

Eintritt: 9 Euro pro Person, Kinder bis 16 Jahre frei

Mehr Info: www.brahmkampsgaerten.de

Thomas Raab

PS: Für Juli ist noch „Musik in der Kirche“ in den Brahmkampsgärten geplant: Kirchenlieder zum Mitsingen. Näheres folgt noch … für die, die Lust haben mitzukommen und mit mir zu singen.

Geldspenden statt Stoffmasken

Gerade begonnen, wird die

Sammlung nicht mehr gebrauchter Stoffmasken für Afrika und Vietnam

nun leider schon wieder beendet

Vielen, vielen Dank an alle, die sich von ihren bunten Schätzchen getrennt haben! Im August werde ich sie persönlich abgeben.

Die Corona-Masken sind von den afrikanischen Ordensfrauen und den vietnamesischen Familien konkret angefragt worden, und so ist es sehr schade, die Aktion abzubrechen. In Ostfriesland, dem Ausgang der Initiative, sind allerdings 500 Masken zusammengekommen, und auch hier sind in den kurzen Zeit einige abgegeben worden. Vor dem Hintergrund, dass die Masken in privaten Koffern in die Zielregionen mitgenommen werden, ist das ein gutes Ergebnis.

Warum nun das Ende?

So schön es ist, Ausgedientes einem anderen guten Zweck zuzuführen, so mehrten sich andererseits Bedenken um die mindere Wirksamkeit von Stoffmasken im Vergleich zu medizinischen Masken. Nun weht uns auch noch politisch der Wind entgegen (Stichwort: Gesundheitsminister Spahn/nicht-EU-zertifizierte Masken an Obdachlose), und es erscheint klug, die katholische Kirche nicht weiterem Medieninteresse auszusetzen.

Kann man noch Masken abgeben?

Ja. Im Gemeindehaus St. Hedwig – neben der Tafel-Kiste – steht noch eine letzte Kiste zum Einsammeln von Masken, auch für die gesammelten aus den anderen Standorten unserer Pfarrei. Wenn Sie selbst schon welche parat liegen hatten, legen Sie sie dort gern noch mit hinein, oder deponieren Sie eine Tüte für mich unterm Schriftenstand im Kirch-Vorraum. Ich schau dort ab und zu nach.

Die gute Nachricht:

Pfarrer Janßen hat angeregt, das aktuelle Interesse zu helfen in eine gezielte Geldspenden-Aktion zu kanalisieren. Dies ist in privater Initiative nicht möglich, jedoch nimmt Caritas International Spenden mit entsprechendem Stichwort entgegen und verwendet sie zweckgebunden. So hat alles hat sein Gutes, denn vielleicht bewirken wir auf diese Weise noch mehr. Darauf hoffe ich!

Spendenkonto

Empfänger: Caritas International
IBAN:         DE88 6602 0500 0202 0202 02
Stichwort:  „Corona-Hilfe Vietnam und Afrika

Ganz herzlichen Dank!

Michaela Schwerdt
Tel. 040 / 547 97 28

Aktualisierte Corona-Regeln für den Besuch von Gottesdiensten in St. Hedwig – Ordner gesucht

Und wieder gibt es eine neue Verordnung, die auch den Besuch der Gottesdienste betreffen, über die ich Sie gern kurz wie folgt informieren möchte:

Für die Gottesdienste in St. Hedwig ändert sich vor allem, dass die 50-er-Höchstgrenze (mit vollständig Geimpftenabweichung) aufgehoben ist. Daraus ergibt sich aufgrund der Abstandsregeln, dass in St. Hedwig wieder bis zu 68 Gottesdienstteilnehmer/Innen möglich sind.

Eine leichte Steigerung der möglichen Teilnehmerzahl kann sich durch Familienverbände aus einem Haushalt ergeben.

Wichtig ist hier immer der Abstand in den Kirchenbänken von 1,5 m zum nächsten Haushalt.

In der Kirche gilt weiterhin Maskenpflicht. Draußen muß keine Maske getragen werden.

Alle Besucher melden sich wieder ganz normal an (online-Ticket über die Homepage oder telefonisch im Büro).

Für Geimpfte gibt es keine gesonderte Anmeldung mehr.

Es werden ganz dringend Helferinnen und Helfer für den Ordnerdienst gesucht!!!

Wenn Sie beim Ordnerdienst mithelfen möchten, tragen Sie sich bitte in der Tabelle im folgenden Link ein: https://doodle.com/poll/sec5ea9wbsvsx825

Dankeschön.

Viele Grüße
Ihre
Anja Speidel

Ehrenamtsbrotzeitbeutel

Anja Speidel weist auf einen Artikel in DieWoche_2021_22 vom vergangenen Freitag hin. Auf der Seite der Pfarrei Sankt-Katharina-von-Siena wird darauf hingewiesen, dass für Ehrenamtliche der Pfarrei seit letztem Sonntag, 30. Mai 2021, in den Sakristeien der drei Kirchen „Brotzeitbeutel“ zum Abholen bereitliegen. Diese dienen als kleiner Dank für die Ehrenamtlichen, da aktuell ja keine Ehrenamts-Dank-Essen stattfinden können.

Alle, die ehrenamtlich in unserer Pfarrei einen Dienst tun, sind herzlich dazu eingeladen, sich einen Beute abzuholen. Beim Verzehr sind natürlich die entsprechenden Corona-Regeln einzuhalten.

Sammlung von Corona-Stoffmasken

Wie ist die Aktion entstanden?

Meine Heimatpfarrei an der ostfriesischen Nordseeküste hat im Pfarrbrief einen entsprechenden Aufruf gestartet. In Norden-Norddeich gibt es viele vietnamesische Familien, die mit ausgedienten Stoffmasken ihre Heimat unterstützen möchten. Darüber hinaus besteht Kontakt zu einer afrikanischen Ordensschwester im Bistum Münster. In Afrika sind die Stoffmasken sehr gefragt, weil wegen der Hitze viele zum Wechseln gebraucht werden und für medizinische Masken das Geld fehlt. Mit den Stoffmasken sollen Gemeindemitglieder, allen voran Menschen mit viel Kontakt, z. B. Ordensleute, Lehrer und Pfleger, versorgt werden.

Was spricht dagegen, noch ein paar neue Stoffmasken zu nähen?

Es werden genügend Alt-Masken zusammenkommen, um den Bedarf zu decken. (Es sei denn, es sind noch mehr Projekte dieser Art bekannt, dann gern Info an mich, bitte!) Und es soll eine Win-win-Situation bleiben: Hier weniger Müll und dort kostenlose Hilfe – ohne vor Ort Näherinnen Arbeit wegzunehmen oder den Transport-Aufwand hochzutreiben.

Als Alternative

… bleibt die Möglichkeit, Geld an eine der diversen Hilfsorganisationen zu spenden, die in stark von Covid-19 betroffenen Regionen tatkräftig Not lindern helfen.

Herzlichen Dank – auch an Anja Jakobs für die tatkräftige Hilfe beim Sammelboxen-Basteln!

Michaela Schwerdt
Tel. 040 / 547 97 28