Weihnachten 2020

Verständlicherweise sind unsere Gottesdienste derzeit wenig besucht.

Aber: Ein Besuch außerhalb des Gottesdienstes lohnt sich derzeit doppelt: Denn – seit gestern ist sie aufgebaut – unsere Krippe, mit den liebevoll handgearbeiteten Figuren von Christine Buchholz. Ein Unikat in St. Hedwig.

Der Weihnachtsbaum mit den Anhängern der ursprünglich geplanten Trecker-Weihnacht

Ich empfehle Ihnen in die Kirche zu kommen, wenn es draußen schon ein bißchen dunkel geworden ist. Vor der Kirche begrüßt Sie ein strahlender Weihnachtsbaum geschmückt mit den Anhängern, die eigentlich jeder Besucher der Trecker-Weihnacht erhalten sollte. Die Anhänger können Sie sich nun gern mitnehmen, sie werden regelmäßig nachgehängt.

Weihnachten 2020 in St. Hedwig

In der Kirche erstrahlt ein weiterer Weihnachtsbaum im hellen Glanz und wurde vom Aufbauteam wieder liebevoll mit Sternen und Engeln behängt.

Aber das Highlight ist unsere Krippe. Hier gibt es jedes Jahr immer wieder etwas Neues zu entdecken. Machen Sie sich doch gern selbst ein Bild davon.

Um mit den Worten, der leider bereits verstorbenen Künstlerin zu sprechen:

So hat St. Hedwig in all den Jahren eine, wie ich hoffe, ganz unverwechselbare Gemeindekrippe bekommen, die uns berührt – alle Jahre etwas anders, aber alle Jahre wieder!

Und das schönste daran ist: Weihnachten kann nicht abgesagt werden.

Auch wenn viele von Ihnen derzeit nicht in die Weihnachtsgottesdienste kommen können, so ist doch Weihnachten auch das, was wir in unseren Herzen spüren!

Und eines eint uns im Glauben: Die Feier zur Geburt Jesu.

Ja, es ist eine schwere Krise in der wir uns alle momentan befinden. Das Gemeindeleben in St. Hedwig ist in diesem Jahr fast vollständig zum Erliegen gekommen. Aus der so lebendigen Gemeinde ist nicht mehr viel übriggeblieben.

Aber, es gibt einen Hoffnungsschimmer. Und bis dahin lassen Sie uns bitte alle weiterhin in Gedanken miteinander verbunden bleiben.

Und wie es dann im nächsten Jahr weitergeht, hängt dann auch von jedem Einzelnen von uns ab. Ich persönlich habe weiterhin große Hoffnung, dass wir nach der Krise gestärkt und mit neuer Kraft unser ruhendes Gemeindeleben wieder aufleben lassen können. Dafür brauchen wir jeden Einzelnen von Ihnen mehr denn je!

Erinnern Sie sich noch an unser Motto vom 50-jährigen Jubiläum? Es lautete: Miteinander hier- und füreinander da! Dieses Motto wartet darauf erneut in die Tat umgesetzt zu werden.  Ich freue mich bereits darauf, jeden von Ihnen bald wieder persönlich begrüßen zu können, auch wenn es wahrscheinlich noch ein paar Monate dauern wird. Vielleicht treffen wir uns bei einem Besuch an der Krippe?

Auf dem Weg zur Kirche hängt seit Advent ein neues Banner am Gemeindehaus, mit dem Text: Fürchtet Euch nicht! Wir stehen zusammen – nicht nur in der Ökumene in Norderstedt sondern auch oder gerade in St. Hedwig! Ein unsichtbares Band verbindet uns, egal wo wir sind und was wir gerade machen.

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen und Ihren Familien ein gesegnetes Weihnachtsfest mit ganz viel Zeit für die Menschen, die uns wichtig sind im Leben!

Bleiben Sie weiterhin von Gott behütet und voller Hoffnung. Aber vor allem: bleiben Sie bitte alle gesund!

Viele Grüße

Ihre
Anja Speidel

PS: In der heutigen Atempause auf Noa4 am Mittwoch, den 23. Dezember 2020, ab ca. 18:45 Uhr, spricht Sebastian Fiebig zum Thema „An der Krippe versammelt“ aus St. Hedwig! Da kann man unsere Krippe auch noch einmal im Fernsehen sehen.

Rückblick auf den „Corona-Basar“ 2020 in St. Hedwig

Dieses Jahr musste der eigentliche Basar ja leider ausfallen. Die Corona-Pandemie lies dem Basarteam keine Alternative, als die Veranstaltung dieses Jahr ausfallen zu lassen. Trotzdem haben sich ja viele weiter beteiligt, um zumindest ein wenig Geld für das diesjährige Projekt zu sammeln. Ob es nun gebrannte Mandeln, Kekse, Strümpfe, Leseknochen oder Marmeladen-Adventskalender waren, vieles wurde noch in die Gemeinde gebracht, um wenigstens ein paar Spenden zu sammeln.

Ich bin überrascht, wieviel Engagement auch virtuell noch möglich war, und wieviel Hilfe in Form von Spendengeldern noch zusammengebracht wurde. Fast 5.000 Euro kamen bei diesem „virtuellen Basar“ zusammen.

An dieser Stelle allen Mitmachern, Spendern und vor allem dem Basarteam Dank für ihren Einsatz für andere! Und nächstes Jahr sind wir dann wieder mit dabei.

Thomas Raab

Hier der Brief vom Basarteam:

Liebe Basar-Mitarbeiterinnen und -Mitarbeiter,

unter den schwierigen Bedingungen der Corona-Pandemie konnte unser Adventsbasar in diesem Jahr leider nicht wie gewohnt stattfinden.
Trotzdem wollten viele Pfarreimitglieder unser diesjähriges Hilfsprojekt O Semeador unterstützen, so dass unser Basarkonto bis 17.12.2020 ein Guthaben von € 4.955,42 aufwies.

Herzlichen Dank an alle, die mit Spenden, Aktionen und Verkäufen zu diesem sehr schönen Ergebnis beigetragen haben!
Für die armen Familien in den Favelas von Sao Paulo/Brasilien wird unsere Unterstützung gerade in dieser Zeit eine große Hilfe sein.
Und im nächsten Jahr können wir hoffentlich wieder unser Adventswochenende in fröhlicher Runde begehen. Die Räume sind auf jeden Fall schon reserviert.
Wir wünschen Ihnen und Ihren Familien ein frohes, gesegnetes Weihnachtsfest und ein gnadenreiches, gesundes neues Jahr
Ihr Basarteam
Edith Jové
Anja Jakobs
Hildegard Schubert

Trecker-Weihnacht muss leider entfallen!

Liebe angemeldete Teilnehmerinnen und Teilnehmer,

wir hatten uns alle bereits sehr gefreut, am diesjährigen Heiligabend ökumenische Andachten auf dem Trecker an sechs verschiedenen Orten in Norderstedt zu feiern. Sie hatten sich dazu an einem der Standorte angemeldet. Leider hat sich nun die Ev.-Luth. Kirchengemeinde Harksheide aufgrund der verschärften Lage dazu entschieden, an unserem gemeinsamen Projekt nicht mehr teilzunehmen. Das bedauern wir sehr. Die beiden verbliebenen Kirchen, die katholische Pfarrei St. Katharina von Siena und die Christliche Gemeinde Norderstedt sehen sich außerstande, die geplanten Andachten verantwortlich und logistisch reibungslos durchzuführen, weil wir in der Planung der Gottesdienste mit allen drei Gemeinden organisatorisch eng verzahnt gearbeitet haben. Daher müssen wir die geplante „Trecker-Weihnacht“ sehr schweren Herzens absagen. Wir bitten um Ihr Verständnis.

Wir hatten kleine Holz-Anhänger für den Weihnachtsbaum für Sie herstellen lassen, die wir Ihnen im Rahmen des Gottesdienstes geschenkt hätten. Darauf sehen Sie das Motiv des Treckers mit einer Krippe auf dem Anhänger. Wir wissen, das ist kein Ersatz für die ausgefallenen Gottesdienste, aber vielleicht ein kleiner Trost in diesem seltsamen Jahr. Gerne können Sie sich dieses Geschenk in bzw. vor den Kirchen abholen:

  • Ev.-Luth. Kirchengemeinde Harksheide, Falkenbergkirche, Kirchenplatz 1, Norderstedt
  • Ev.-Luth. Kirchengemeinde Harksheide, Albert-Schweitzer-Haus, Schulweg 30, Norderstedt
  • Katholische Pfarrei St. Katharina von Siena, Kirche St. Hedwig, Falkenkamp 2, Norderstedt
  • Katholische Pfarrei St. Katharina von Siena, Kirche St. Annen, Schmuggelstieg 22, Hamburg
  • cgn Christliche Gemeinde Norderstedt, Falkenbergstraße 17, Norderstedt

Ihre Anmeldedaten werden wir datenschutzkonform löschen.

Wir wünschen Ihnen gesegnete Weihnachtstage, bleiben Sie behütet,

für das ökumenische Vorbereitungsteam Sebastian Fiebig
Pastoralreferent, Diplom-Theologe

Wir brauchen dringend Personen für den Ordnerdienst in St. Hedwig!

Liebe Gemeindemitglieder in St. Hedwig,

gerade die Organisation der Ordner für die Gottesdienste, die vom Erzbistum momentan zwingend vorgegeben sind, stellt derzeit für uns als Gemeindeteam eine große, kaum umzusetzende Herausforderung dar.

Wir brauchen bitte dringend Personen die uns beim Ordnerdienst unterstützen!

An Heiligabend benötigen wir insgesamt 16 Personen!

An diesem Tag haben wir die Ordnerdienste in der gesamten Pfarrei auf 4 Personen je Krippenfeier und Messe erhöht, um einen eventuellen Besucheransturm bewältigen zu können.

Zu Ihren Aufgaben als Ordner gehören:

Sie sollten sich 30 Minuten vor Gottesdienstbeginn einfinden.

Sie tragen dafür Sorge dass:

  • alle über die Homepage angemeldete Personen auf der Liste abgehakt werden.
  • alle nicht angemeldeten Personen einen Zettel mit ihren Kontaktdaten abgeben.
  • zwischen den Gottesdienstteilnehmern aus unterschiedlichen Haushalten ein Mindestabstand von 1,50 m eingehalten wird .
  • max. bis zu 60 Besucher (neu: 50) Einlass finden. (Je nachdem wie viele Personen aus einem Haushalt kommen, kann die Zahl auch etwas höher sein).
  • nach dem Gottesdienst die Kirche durch Öffnen aller Türen gut gelüftet wird und die Kirchenbänke mit einem Desinfektionstuch abgewischt werden.

Die Küster stehen in allen Angelegenheiten hilfreich zur Seite. In der Sakristei befinden sich alle notwendigen Hilfsmittel.

Ich bitte Sie herzlich: bitte unterstützen Sie uns bei dieser Aufgabe, die eine große Verantwortung mit sich bringt und die wir nur alle gemeinsam bewältigen können!

Bitte schauen Sie, ob Sie nicht einen Ordnerdienst übernehmen können, wenn Sie unsere Gottesdienste besuchen.

Bitte benutzen Sie für die Anmeldung der Ordnerdienste den nachfolgenden Link.

https://doodle.com/poll/sec5ea9wbsvsx825

Aus dem Leben eines Ordners in Corona Zeiten

Es sind schwere Zeiten für uns alle und wir können froh und dankbar sein, dass die Kirchen vom erneuten Lockdown nicht betroffen sind und wir weiterhin Gottesdienste feiern können.

Für die Umsetzung der Gottesdienste haben wir vom Erzbistum strikte und verpflichtende Vorgaben erhalten, bei Verstößen drohen Konsequenzen bis hin zur Schließung der Kirche.

So muss in jeder Gemeinde ein Ordnerdienst vorhanden sein, der hauptsächlich darauf zu achten hat, dass die Vorgaben wie Mindestabstand und Mundschutz und die maximal zulässige Personenanzahl (60 Personen) in der Kirche eingehalten werden. Je nachdem wie viele Personen aus einem Haushalt sind, kann die Zahl auch etwas nach oben korrigiert werden. Aber wichtig ist immer der Abstand in den Bänken.

Ich bin Ordner in St. Hedwig und ich habe diese Aufgabe gern übernommen, aber ich habe es derzeit leider nicht leicht: Letzten Sonntag musste ich das erste Mal Gläubige vom Gottesdienstbesuch ausschließen und nach St. Annen verweisen. Diese Entscheidung ist mir wirklich alles andere als leicht gefallen. Allerdings sind wir die einzige Gemeinde der Pfarrei, in der immer noch mehr Personen unangemeldet in den Gottesdienst kommen, als angemeldet. Dieser Umstand ist für mich und meine wenigen Kolleginnen und Kollegen eine große Belastung. Einige Gottesdienstbesucher kommen darüber hinaus auch leider erst kurz vor Beginn oder verspätet zum Gottesdienst.

Bitte machen Sie als Besucher mir und meinen Kolleginnen und Kollegen die Aufgabe ein bisschen einfacher und beherzigen Sie folgende Bitten:

  • Melden Sie sich zu den Gottesdiensten an:
  • Wenn Sie spontan kommen: bitte bringen Sie einen bereits ausgefüllten Zettel mit Ihren gesamten Kontaktdaten mit, um einen Stau im Kirchenvorraum zu vermeiden.
  • Kommen Sie möglichst bis 10 Minuten vor Beginn des Gottesdienstes zur Kirche.

Bitte helfen Sie alle mit und tragen Sie dazu bei, dass die Ordner Ihre Aufgabe ohne Stress bewältigen können.

Bitte überlegen Sie doch auch, ob Sie selbst einmal den Ordnerdienst übernehmen können, wenn Sie an einem Samstag oder Sonntag in den Gottesdienst gehen.
Wenn Sie sich als Ordner engagieren möchten, wenden Sie sich gern jederzeit an das Gemeindeteam oder sprechen Sie die Ordner direkt an.

Wir werden sicherlich noch eine geraume Zeit mit Einschränkungen leben müssen. Umso wichtiger ist es, gerade in diesen schweren Zeiten noch mehr Rücksicht aufeinander zu nehmen!

In unserem Jubiläumsjahr lautete unser Motto: Miteinander hier und Füreinander da! Bitte lassen Sie uns alle zusammen dieses Motto auch weiterhin leben!

Herzlichen Dank!

Mit freundlichen Grüßen

Anja Speidel

Ordner