Ehrenamt verdient Anerkennung – und manchmal führt der Weg sogar zum Ministerpräsidenten von Schleswig-Holstein.

Eine ganz besondere Einladung erhielt Adesuwa Etinosa in diesem Sommer: Sie wurde zum Empfang des schleswig-holsteinischen Ministerpräsidenten Daniel Günther für besonders engagierte Ehrenamtliche eingeladen.
Der Empfang fand im schönen Ambiente des Hotels Breitenburg statt. Und weil zu einer besonderen Einladung natürlich auch eine Begleitung gehört, durfte ich, Anja Speidel, Adesuwa an diesem Abend begleiten.


Für uns beide war dieser Empfang etwas ganz Besonderes. Adesuwa und ich engagieren uns bereits seit vielen Jahren ehrenamtlich in St. Hedwig. Gemeinsam arbeiten wir im Gemeindeteam und bringen uns darüber hinaus auch im Pfarrpastoralrat unserer Pfarrei ein. Über diese ehrenamtlichen Tätigkeiten war Adesuwa für den Empfang vorgeschlagen worden und hatte sich schließlich in einem Auswahlverfahren unter vielen engagierten Menschen aus Schleswig-Holstein durchgesetzt.
So fanden sich an diesem Abend rund 70 geladene Ehrenamtliche aus den unterschiedlichsten Bereichen des Landes zusammen. Schnell wurde deutlich, wie vielfältig ehrenamtliches Engagement in Schleswig-Holstein ist. Unter den Gästen waren beispielsweise Menschen von der DLRG, dem THW und den Maltesern, aber auch viele weitere Frauen und Männer, die sich in ganz unterschiedlichen Bereichen für ihre Mitmenschen und unsere Gesellschaft einsetzen.
Nach der Begrüßung durch Ministerpräsident Daniel Günther und seine Stellvertreterin Aminata Touré wurde in den Ansprachen vor allem eines deutlich: Ohne die vielen Menschen, die sich freiwillig und unentgeltlich engagieren, wäre unsere Gesellschaft um vieles ärmer. Ob im sozialen Bereich, im Katastrophenschutz, im Sport, in der Kultur oder in der Kirche – Ehrenamtliche übernehmen Verantwortung, helfen anderen und gestalten unser Zusammenleben aktiv mit.
Auch die Landesregierung möchte dieses Engagement künftig noch stärker unterstützen. So wurde auf den Ehrenamtsfonds des Landes Schleswig-Holstein mit einem Volumen von mehr als einer Million Euro hingewiesen. Die anwesenden Ehrenamtlichen waren ausdrücklich eingeladen, ihre Erfahrungen und Ideen einzubringen: Was brauchen Menschen, die sich freiwillig engagieren? Wo gibt es Schwierigkeiten oder bürokratische Hürden? Welche Unterstützung könnte das Land anbieten, damit Ehrenamt auch in Zukunft Freude macht und möglich bleibt?
Dafür wurde ein QR-Code zur Verfügung gestellt, über den Anregungen und Wünsche direkt an das Land weitergegeben werden können. Auch wir werden uns in den kommenden Tagen noch Gedanken darüber machen, was wir aus Sicht unserer Gemeinde an Verbesserungen und Unterstützung für das Ehrenamt anregen können.
Natürlich durfte bei einem solchen Abend auch ein persönliches Erinnerungsfoto nicht fehlen. Wir hatten die Gelegenheit, sowohl mit Ministerpräsident Daniel Günther als auch mit seiner Stellvertreterin Aminata Touré ins Gespräch zu kommen. Die Begegnungen waren offen und herzlich, und wir haben uns sehr darüber gefreut, dass unser ehrenamtliches Engagement auf diese Weise wahrgenommen und wertgeschätzt wurde.
Für Adesuwa war die Einladung eine besondere Anerkennung ihres langjährigen Engagements. Und auch für mich war es schön, sie an diesem Abend begleiten und diesen besonderen Empfang miterleben zu dürfen.
Wir haben dabei einmal mehr gespürt, wie vielfältig und wertvoll ehrenamtliches Engagement ist. Ehrenamt verbindet Menschen, schafft Gemeinschaft und bewegt etwas – in unserer Kirche genauso wie im ganzen Land.
Und so nehmen wir von diesem besonderen Abend nicht nur schöne Erinnerungen und einige Fotos mit nach Hause, sondern auch die Motivation, uns weiterhin mit Freude, Ideen und Herzblut für unsere Gemeinde und die Menschen, die zu ihr gehören, einzusetzen.
Viele Grüße
Anja Speidel und Adesuwa Etinosa

