Am Freitagnachmittag, 2. September, waren wir mit 11 Jugendlichen der Kirchengemeinden St. Katharina von Siena und Vicelin-Shalom auf der Alster unterwegs. Die Voraussetzungen waren perfekt: Schon bei der Abfahrt in St. Annen begrüßte uns strahlender Sonnenschein bei angenehmen 25 Grad.
Der Startpunkt für unsere Kanutour war an der Mellingburger Schleuse, wo wir zunächst vorsichtig in den Fluss gestiegen sind. Durch den flachen und teilweise engen und bewachsenen Oberlauf der Alster sind wir dann Stück für Stück Richtung Poppenbüttel gepaddelt. An der Schleuse gab es dort ein kleines Picknick und einen Impuls für den Rückweg.
So konnten wir uns anschließend in den Kanu-Kleingruppen über verschiedene Fragen austauschen, wie z.B. Hast du einen Lieblingsplatz in der Natur? Was ist der interessanteste Gegenstand, den du besitzt? Wenn du eine Zeitmaschine hättest, wohin würdest du reisen?
Mit anderen Worten: es war lustig, bunt, nachdenklich, philosophisch und der Weg zurück zur Mellingburger Schleuse fühlte sich ziemlich kurz an. Zum gemeinsamen Abschluss gab es dann noch Weintrauben, Falafel und Schokomuffins – und die Erkenntnis, dass es ja vielleicht nur der Auftakt war zu weiteren ökumenischen Jugendtouren…
Am vergangenen Sonntag, den 28. August 2022, haben Katharina Hochhaus (Gemeindereferentin in der Pfarrei Hl. Martin) und Sebastian Fiebig dreißig Menschen in Bewegung gebracht: Es ging auf dem Fahrrad durch das Quellgebiet der Pinnau in Henstedt-Ulzburg.
Vom Bahnhof Ulzburg-Süd, dem größten Bahnhof auf dem Gebiet der Gemeinde St. Hedwig, starteten wir bei perfektem Wetter mit nur leichtem Gegenwind am Nachmittag, um einen Fahrradgottesdienst in ökumenischer Offenheit zu feiern. Abseits der Straßen ging es über schöne Pfade in die Natur.
Thematisch hatten die beiden Psalmen aufgegriffen, die mit Quellen und sprudelndem Wasser zu tun haben. Sebastian Fiebig sagte in einem Radiointerview mit Carlo von Tiedemann auf NDR 90,3: „Eine Quelle ist da oft ein Bild für Gott, der mich stärkt, mich lebendig macht, der mir neue Kraft gibt.“ Und genau das bekamen wir dann auf der Rundfahrt im die Quelle der Pinnau zu sehen, hören, riechen und schmecken und fühlen.
Fast 2 Stunden ging es über ca. 4,5 km Rundstrecke und 7 Stationen mal mehr, mal weniger laut durch den Ort. Es war schon gewöhnungsbedürftig mit lautem Singen an der AKN zu starten. Später folgte ein lautes Klingelkonzert zum Gloria … und zum Glück gab es am Höhepunkt der Tour – ja, es gibt auch einige Steigungen in Henstedt-Ulzburg – dann aus dem selbsterstellten Brunnen eine erfrischende Stärkung.
Ich war erst skeptisch, ob sich ein Gottesdienst, verteilt über sieben verschiedene „Standorte“ zu einem Ganzen zusammenfügt. Aber für mich zeigte sich, dass in Gottes Natur ein Gottesdienst auch so zu einem Ganzen zusammenwächst und sich auch aus einer Gemeinschaft von 30 Menschen unterwegs eine kleine Gemeinde bildet.
Rückblickend, mit erst noch schmerzendem Hintern (nach nur 4,5 km) und etwas nervender Schulter (die Gitarre musste in einer Rückentasche mitreisen) war es ein schönes Gemeinschaftserlebnis mit vielen bekannten und unbekannten Gesichtern. Und der Fisch-Karabiner baumelt jetzt an meinem Stadtrucksack und begleitet mich so weiter.
Katharina, Sebastian, danke für diesen schönen Gottesdienst in Gottes Natur mit einer tollen Gemeinde … und den Weg durch das Quellgebiet der Pinnau werde ich jetzt immer ein wenig anders sehen.
Das Organisationsteam des Ökumenischen Gottesdienstes am Pfingstmontag im Stadtpark Norderstedt richtet allen Besuchern ein ganz großes Dankeschön aus.
Die Kollekte am Pfingstmontag ergab fantastische 906,92 € zugunsten der Ukraine-Nothilfe der Salesianer Don Boscos. Ganz herzlichen Dank für die Mithilfe allen Spenderinnen und Spendern!
am Sonntag den 15. Mai luden Pfarrer Janßen und das Gemeindeteam zur Gemeindeversammlung in St. Hedwig ein.
Auf der Agenda standen die Vermögens- und Immobilienreform sowie die Wahlen. Außerdem stellten sich Pfarrer Janßen und Anja Speidel vom Gemeindeteam den Fragen der Teilnehmenden.
Für alle diejenigen von Ihnen, die leider bei diesem Termin nicht dabei sein konnten haben wir versucht das Wesentliche so gut wie möglich schriftlich zusammenzufassen.
Am Ostersonntag war es soweit. Nach Wochen des Wartens und der Vorbereitung fand der „Gottesdienst im Gewächshaus“ bei der Firma Jenkel in Wilstedt statt. Das Wetter war prächtig. Zum Glück hatte Familie Schmidt schon am Vormittag die Fenster ihres Frühlings-Gewächshauses weit geöffnet und die Sonnensegel aufgezogen, sonst wäre es im Frühlings-Gewächshaus bei so vielen Besuchern sicher schnell zu sommerlich-warm geworden.
Nach dem Ende des sonntäglichen Blumenverkaufs blieben nur 30 Minuten, um 40 Bänke aufzustellen und das Gewächshaus für den Gottesdienst herzurichten. Aber wir hatten viele helfende Hände, die mit anpackten und alles mit aufbauten.
Dank auch an die Mitmusiker Katharina Stauber und Peter Waslowski, die in dieser kurzen Zeit die gesamte „Musik“ aufbauen mussten und nur wenig Zeit für einen Soundcheck hatten.
(C) Oliver Grube
Um 12.30 Uhr konnte der Gottesdienst in ökumenischer Offenheit dann beginnen. Mit über 170 Menschen und den Raupen Nimmersatt und Sanael konnten wir das Osterfest mitten zwischen Bäumen und Blumen feiern. Mit Texten für Kinder und Erwachsene und fröhlichen Liedern vergingen die 50 Minuten wie im Flug. Die Raupen, gesprochen von zwei Jungen aus der Gemeinde, sinnierten über das endliche Leben oder doch die Hoffnung auf ein Leben nach der Verpuppung einer Raupe.
(C) Marco Heinen, Neue Kirchenzeitung
Diese kleine Geschichte von Klaus Lutterbüse war eine schöne Brücke zur Predigt über die Jünger und Maria Magdalena und unsere Fähigkeit als Menschen, Dinge zu erkennen und voll Hoffnung auf das Ostergeschenk Gottes zu sein. Das Lied „Kopf und Herz“, in dem das Bild von Jesus als Gärtner aufgegriffen wurde, sangen alle kräftig mit. Und wer die amerikanische Version des Originalliedes von David Mallet, gesungen von John Denver in der Muppetshow noch einmal „nachschauen“ will, kann das hier tun.
Nach dem Ostergottesdienst ging es dann nicht nur für die Kinder hinaus in die Sonne zum Ostereiersuchen auf dem Gelände der Gärtnerei Jenkel.
(C) Oliver Grube
Zurückschauend hat dieser Gottesdienst unsere Erwartungen weit übertroffen. Die Stunden der Vorbereitung auch mit Familie Schmidt der Gärtnerei, der Planung, dem Basteln der Raupen durch Lisa Abel, der Werbung, auch in den evangelischen Gemeinden im Bereich unserer gesamten Pfarrei haben sich gelohnt … wir wurden mit viel österlicher Freude in Gemeinschaft nach langer Corona-Pandemie belohnt und tragen diese jetzt mit uns.
Das schöne Erlebnis spornt an, ähnliches in diesem Jahr oder in 2023 zu wiederholen.
Vielen Dank allen, die diese Osterfreude zustande gebracht haben: durch die Mitarbeit bei der Vorbereitung, aber insbesondere auch ihren Besuch!