Am Anfang waren drei Figuren und eine Idee – Gewachsen in der Gemeinde – durch Engagement, Liebe und viel Arbeit.
Haben Sie sich schon mal unsere Weihnachtskrippe richtig angesehen? Haben Sie dabei unsere ehemaligen Pfarrer Göcke und Mack gefunden? Ja, die sind dort wirklich seit vielen Jahren dabei. Und es gibt noch viel mehr zu entdecken. Menschen aus der Gemeinde . . . halt unsere Krippe.
Unsere Krippe hat eine eigene Geschichte. Diese ist zum Glück in einer kleinen Broschüre (hängt links neben der Krippe) aufgeschrieben. Und es zeigt sich wieder einmal, was für tolle kreative und engagierte Menschen wir in St. Hedwig hatten und haben. Und wozu diese (wir) im Stande sind.
Besonderer Dank gilt der leider viel zu früh verstorbenen Gestalterin Christine Buchholz und Ihrer Familie, aber auch den Vielen nicht genannten, die jedes Jahr mit Hand anlegen, damit wir unsere Krippe in voller Pracht bestaunen dürfen.
Ich werde versuchen, die Broschüre in digitaler Form zu bekommen und hier verfügbar zu machen. Bis dahin, müssen Sie leider mit den Bildern vorlieb nehmen oder besser Sie gehen in die Kirche und entdecken die Krippe mit eigenen Augen und aus Ihrem Blickwinkel.
Einen großen Dank an Alle, die dies Erlebnis möglich gemacht haben. Thomas Leidreiter
Am 15. Dezember war es wieder soweit. An diesem Tag fand
das Vortreffen der Sternsingerkinder aus St. Hedwig für das kommende
Dreikönigssingen 2019 statt.
Jedes Jahr ist es immer wieder aufregend. Wie viele neue
Kinder kommen dazu?
Nach einer Begrüßung von unserem Pfarrer Janßen sowie
einleitenden Worten und dem Segen wurde die kommende Aktion vorgestellt.
Segen
bringen-Segen sein
Wir gehören zusammen in Peru und weltweit
heißt das Motto der diesjährigen Sternsingeraktion.
Das Beispielland ist Peru und im Fokus stehen dieses Jahr
Kinder mit körperlichen und geistigen Behinderungen.
Alle Kinder haben den neu dazugekommenen Kindern erzählt,
was wir beim Sternsingen machen. Wir haben uns auf einer Landkarte genau
angeschaut wo Peru liegt und haben nochmals geklärt welche Symbolik hinter dem
Segen 20* C+M+B+19 steht.
Gemeinsam haben wir das diesjährige Lied „Du schickst uns
als Boten aus“ gesungen und die Hausbesuchstexte vorgelesen.
Vom Kindermissionswerk wurden insgesamt 6 Lieder
vorgeschlagen. Wir haben uns u.a. für dieses Lied entschieden, da Text und
Musik aus der Feder von Frau Daniela Dicker stammen. Frau Daniela Dicker ist
von der Pressestelle des Kindermissionswerkes und wird am Sonntag 20. Januar
unser Gast sein.
Nachdem wir den diesjährigen Film zum Beispielland geschaut
und noch Spiele gespielt haben wurden die Kinder mit Ihren Kostümen
eingekleidet.
Zum Abschluß des Vortreffens, als alle Kinder wieder von
Ihren Eltern abgeholt wurden, haben wir alle zusammen in Kostümen unser Lied
vorgesungen und die Texte gelesen.
Wir freuen uns sehr, dass wir einige neue Kinder als
Sternsinger gewinnen konnten. Insgesamt sind wir über 50 Kinder die bei der
Sternsingeraktion, dem Dreikönigssingen, in St. Hedwig mitmachen.
Darüber freuen wir uns sehr!
Es war wiedermal ein Vortreffen mit ganz tollen Kindern und
wir hatten alle zusammen ganz viel Spaß!
Die Sternsingeraktion 2019 kann somit beginnen und wir
freuen uns schon sehr auf unser 30-jähriges Jubiläum.
Und damit Sie sehen können wie fleißig unsere
Sternsingerkinder in 2019 sein werden. Hier die Termine im Überblick:
Samstag 5. Januar ab 10 Uhr Hausbesuche
Sonntag 6. Januar 10 Uhr Johannes-Kirche, Bahnhofstraße,
Gottesdienst
Sonntag 6. Januar 11.30 Uhr Dreikönigs-Jubiläums-Gottesdienst
in St. Hedwig mit Sternsingern, anschliessend Jubiläumsfeier im Gemeindehaus
Donnerstag 10.Januar 19.00 Uhr Neujahrsempfang der Kirchen, Thomas Kirche,
Glashütter Kirchenweg 18, 22851 Norderstedt
Sonntag 13. Januar 10 Uhr Gottesdienst in der Kreuzkirche
H-U mit Sternsingern, anschließend Neujahrsempfang der Stadt H-U
Sonntag 13. Januar 16 Uhr
Kultur-Treff mit Gunnar Urbach, Paul-Gerhardt-Gemeinde, Altes Buckhörner
Moor, Norderstedt
Sonntag 20. Januar 11. 30 Uhr kurzer Auftritt im
Familiengottesdienst
Sonntag 20. Januar 12 Uhr Auftritt beim Neujahrsempfang
Rathaus Norderstedt Tribühne
Sonntag 20. Januar 12.30 Uhr Empfang im Gemeindehaus mit
Besuch von Frau Daniela Dicker von der Pressestelle des Kindermissionswerkes
und dem Sternsingermobil
Ihr Sternsingerteam Anja Speidel, Dorothee Knobeler und
Barbara Wiegmann
Ich weiß nicht, ob dies die
richtige Reihenfolge ist, aber ich weiß, dass diese Worte im Leben von Gilbert
Grabinski eine große Rolle gespielt haben. Ich habe ihn über Jahrzehnte erlebt
und ich werde ihn vermissen.
Als ich meiner 81 jährigen Mutter erzählte, dass Gilbert Grabinski am 13. Dezember 2018 im Alter von 92 Jahren verstorben ist, erzählte sie mir eine Geschichte: „Als unsere Nachbarn vor vielen Jahren angebaut haben, haben wir Tag für Tag einen leidenschaftlich singenden Maurer gehört. Und du kannst dich sicherlich erinnern, wer es war, der dort lauthals und inbrünstig Kirchenlieder und Arien auf der Leiter sang“.
Gilbert Grabinsky im Mai 2018 (Bild von Denise Oemig, geb. Grabinski)
Es war für seine Kollegen
sicherlich nicht immer einfach, aber er lebte seinen Glauben und seine Art dies
zu bekunden war die Musik. Er versteckte seinen Glauben nicht. Er sang in
katholischen und evangelischen Chören und war damit ein früher Brückenbauer für
die Ökumene.
Stolz war er auf seine Kinder.
Sie haben nicht nur das Talent und die Leidenschaft zum Musizieren von ihm geerbt,
sondern sind bis zum heutigen Tag in Chören und Orchestern auf hohem Niveau aktiv.
Und sie haben die musikalische Leidenschaft mit Erfolg an die nächste
Generation weitergegeben.
Mit großer Leidenschaft hat Gilbert
Grabinski sein Leben gelebt. Mit Gott auf Du und Du, immer ein Lied auf den
Lippen so half er bereits 1968 beim Bau unserer Kirche in St. Hedwig mit Rat
und Tat. Für unseren ersten Pfarrer Hans Becher war er Berater und Problemlöser
in einem.
Und bis heute war es seine
Kirche, in der er jeden Stein persönlich kannte. Deshalb war es konsequent, dass
er sich um alle Baubelange in unserer Gemeinde im Kirchenvorstand über
Jahrzehnte kümmerte. Wer Gilbert kannte, weiß, dass er sich damit nicht zufriedengab
und neben der Musik in vielen anderen Bereichen mitgemischt hat. Ich möchte
deshalb an dieser Stelle „DANKE sagen“.
Seine Familie, die beiden Töchter (Annette und Denise), seine beiden Söhne (Joachim und Matthias), die Enkelkinder und Schwiegertöchter/söhne kümmerten sich nach dem Tod seiner Isolde sehr liebevoll um ihn. Gilbert war es dadurch möglich, bis einige Tage vor seinem Tod in seiner gewohnten Umgebung zu Leben. In seinem Haus! Wie er immer wieder erzählte, hatte er dieses Haus mit seinen eigenen Händen gebaut.
Als ich ihn vor ein paar Monaten
zum Seniorenkaffee abholen wollte, saß er fröhlich mit seinem Sohn Matthias
beim Memory Spiel in der Küche. Doch er ließ es sich nicht nehmen, zog sich um
und fuhr mit mir nach St.Hedwig.
Am 28. Dezember 2018 haben wir nun die Möglichkeit uns von Gilbert Grabinski zu verabschieden. Das Requiem findet um 9:30 Uhr in St. Hedwig statt. Die Beisetzung findet im Anschluß auf dem Waldfriedhof in Friedrichsgabe statt.
Wir sind ihnen allen mehr oder weniger bekannt, die Lektoren/Innen oder Kommunionhelfer/Innen in unserer Gemeinde St. Hedwig. Dieser Kreis wächst und schrumpft über die Zeit und würde sich sehr freuen, wenn noch einige – „vielleicht Sie“ – dazukommen. Denn Verstärkung können wir immer gebrauchen.
Wir empfinden es als große Ehre, diesen Dienst in unserer Gemeinde zu übernehmen. Es macht uns viel Freude und der extra Zeitaufwand für unsere eigene Gottesdienstvorbereitung ist sehr klein und wann ich den Dienst ausübe, bestimme ich selber. Wir haben 2 bis 3 Planungstreffen pro Jahr, aber eine zwingende Teilnahme ist nicht notwendig, denn ich kann meine Terminmöglichkeiten auch vorher schriftlich angeben.
Als Lektor/In muss ich mir zur eigenen Vorbereitung den Text zu Hause ansehen und ihn vielleicht auch mir selbst einmal laut zur Probe vorlesen.
Als Kommunionhelfer/In muss ich mich informieren, in welchem Gottesdienst ich den Dienst übernehme und ob es dort etwas zu beachten gibt. Beispiel Kommunionausteilung unter beiderlei Gestalten oder besondere Gottesdienste wie Erstkommunion, Firmung usw.
Es ist nichts dabei wovor ich Angst haben müsste! Der Erfahrene steht dem Beginnenden immer zur Seite.
Neugierig geworden? Ich hoffe es!
Kirche ist leider manchmal aber auch bürokratisch und dieses drückt sich so aus, dass vor Aufnahme dieses Ehrenamtes der Besuch von 2 Wochenendkursen (kostenlos, allerdings Fahrgeld wird nicht erstattet) vor der Ernennung vorgeschrieben ist.
In einem besonderen Gedenken an die im letzten Jahr verstorbenen unserer Gemeinde haben wir am Sonntag nach Aller Seelen im Sonntags-Gottesdienst gemeinsam Inne gehalten. Wie schon in den Vorjahren wurden die Namen der verstorbenen vorgelesen und Angehörige und/oder Freunde konnten zur Erinnerung eine Kerze in eine Trauermauer stellen.
In gemeinsamen Gebet wurde unserer Trauer im Gottesdienst Raum gegeben. Die Nennung der Namen führte uns noch einmal vor Augen, wen wir im letzten Jahr verloren haben. Jeder hatte im Rahmen des Gottesdienstes auch die Möglichkeit eine Kerze für eigene Anliegen anzuzünden und in die Mauer zu stellen. Begleitet wurde die Zeremonie durch Gebete und die Gruppe Neue Musik/Dreiklang.