Liturgie im Gespräch – Der Ablauf der Heiligen Messe

Der erste Abend dieser Veranstaltungsreihe, organisiert von Manfred Laske und Sebastian Fiebig, fand am am 6. Mai statt. Die Reihe musste corona-bedingt verschoben werden und findet jetzt mit neuen Terminen statt.

Der nächste Termin beschäftigt sich mit dem Ablauf der Heiligen Messe. Dabei werden die Vorgaben, Inhalte aber auch Variations- und Gestaltungsmöglichkeiten diskutiert.

Beim ersten Termin diskutierten 9 Teilnehmer das Thema „Gottesdienst – One Man Show oder aktive Teilnahme“. Es war eine muntere und vielfältige Diskussion, die den Zeitrahmen voll ausschöpfte und den Teilnehmern Appetit auf mehr machte.
Sebastian Fiebig startete, nach der Begrüßung durch Manfred Laske, mit einem historischen Kontext der Vorschriften und Erwartungen zur Feier von Gottesdiensten. Das Thema wurde von den Teilnehmern gerne im Kontext der Geschichte von St. Hedwig als Pfarrei und Gemeinde aufgenommen und lebhaft diskutiert. Dabei kamen aber nicht nur schöne Erinnerungen, sondern auch Erwartungen und Wünsche für die Zukunft zur Sprache.

Das Thema für den 2. Abend im Rahmen der Abendreihe schließt sich dann auch logisch an. Bitte lassen Sie sich nicht von dem Titel abschrecken … es handelt sich nicht um eine hoch-theologische Veranstaltung, sondern eine offene und aktive Diskussion, in die wir uns alle als Katholiken und Christen und als ganz normale Gemeindemitglieder einbringen können und sollten …

Wann: Freitag, 24. Juni 2022, 18:15 Uhr
Wo: Im Gemeindehaus von St. Hedwig

Und nicht nur Manfred Laske und Sebastian Fiebig freuen sich auf den Austausch und die Diskussion!

„Sommer in der Kirche“ in den Brahmkampsgärten

Am kommenden Sonntag, den 11. Juli 2021 gibt es ab 11 Uhr einen „Sommer in der Kirche“. Dabei werde ich verschiedene neue geistliche Lieder auf der Gitarre üben. Wer Lust hat mitzusingen oder mitzusummen, komme einfach dazu zur Kapelle in die Brahmkampsgärten, Albersdorf:

Brahmkamp
25767 Albersdorf

Anfahrt: Die Gärten liegen in unmittelbarer Nähe der Autobahnabfahrt Meldorf / Albersdorf an der A23. Diese verlassen Sie in Richtung Albersdorf, nach circa 600 Metern biegen Sie links in den ersten Weg ein. Dies ist dann schon der Brahmkampsweg.

Mehr Details auch unter: www.brahmkampsgaerten.de

Die Brahmkampsgärten sind am kommenden Sonntag von 11 bis ca. 17 Uhr geöffnet. Zeitgleich wird auch das Hofcafé offen sein. Führungen u.a. durch Ursula Klix werden an diesem Sonntag ebenfalls möglich sein. Der Eintritt kostet 9 Euro pro Person für alle, die älter als 16 Jahre sind.

Thomas Raab

PS: Bei schlechtem Wetter muss die Probe leider ausfallen.

Heilige Messe an Christi Himmelfahrt im Freien

Dieses Jahr möchten wir die heilige Messe an Christi Himmelfahrt am Donnerstag 13. Mai mit Ihnen zusammen wieder unter freiem Himmel begehen.

Um aufwändigen Hygienevorschriften gerecht werden zu können, wird die Messe auf dem Pfarrei eigenen Grundstück, auf dem Parkplatz hinter der Kirche Heilige Familie in Hamburg-Langenhorn stattfinden.

Da es sich um eine Veranstaltung im Freien handelt, können hier bis zu 100 Besucher teilnehmen. Ein Mundschutz ist erforderlich.

Eine Anmeldung ist ab Montag den 3. Mai telefonisch im Pfarrbüro oder auf der Homepage der Pfarrei möglich.

Die Messe findet auch bei Regenwetter statt.

Da es nur eingeschränkte Parkmöglichkeiten gibt, wird empfohlen mit der U-Bahn anzureisen. Ab Langenhorn-Markt sind es nur noch wenige Minuten zu Fuß.

Die Messen an Christi Himmelfahrt im Überblick:

Vorabendmesse am Mittwoch 12. Mai um 19 Uhr in St. Hedwig (hier keine Messe an Christi Himmelfahrt).

Christi Himmelfahrt am Donnerstag 13. Mai um 9.30 Uhr in St. Annen.

Christi Himmelfahrt am Donnerstag 13. Mai um 10 Uhr Heilige Familie im Freien auf dem Parkplatz hinter der Kirche.

Wir freuen uns, dass endlich wieder eine größere Veranstaltung der Pfarrei unter freiem Himmel stattfinden kann und würden uns sehr freuen Sie begrüßen zu dürfen!

Viele Grüße

Ihre

Anja Speidel

VANUATU – WELTGEBETSTAG 2021 – Worauf bauen wir?

Ein Gebet wandert über 24 Stunden lang um den Erdball …

… und verbindet Frauen in mehr als 150 Ländern der Welt miteinander!

Am ersten Freitag im März findet seit über 130 Jahren der Frauenweltgebetstag statt. Auch in diesem Jahr gibt es ihn, nur muss er, wegen Corona, anders gefeiert werden. Denn die vanuatuischen Frauen haben mit viel Liebe und Hoffnung diesen Tag erarbeitet, um uns ihr wunderschönes Land mit ihren Bewohnern, mit ihren Freuden und ihrem Kummer, vorzustellen.

Auf Vanuatu selbst gab es bisher keine Coronafälle. Die Teilnehmer und Teamer vom Deutschen WGT-Komitee wagten mutig die ersten Schritte in den Online-Werkstätten (Weltgebetstag@home), um uns den Tag und Gottesdienst mit weiteren Ideen zu füllen.

Vanuatu ist ein ganz besonderer Inselstaat (knapp 300.00 Einwohner/innen Ni-Vanuatu), mitten im Pazifischen Ozean und umfasst 83 Inseln. Auf halben Weg, zwischen Australien und den Fidschi-Inseln gelegen, werden die meisten Einwohner (ca. 50.000) von Port Vila, der Hauptstadt, und den umliegenden Inseln, trotz allem, als die glücklichsten Menschen auf Erden bezeichnet.

Regenwald, bunte Korallenriffe, Traumstrände, türkisblaues Meer – all das gehört zu Vanuatu. Eines der letzten Paradiese der Welt, so wird es für den Tourismus beworben. Doch wohl nicht mehr lange! Vanuatu ist vom Klimawandel stark betroffen, obwohl es kaum zur Erderwärmung beiträgt, denn kleine Land ist keine Industrienation.

Beim Weltgebetstag 2021 kommen die Frauen aus Vanuatu zu Wort, die sonst fast nie Gehör finden. Wir können Anteil nehmen an ihrer Freude über die Schöpfung und an ihren Nöten. Im Weltrisikobericht steht Vanuatu an erster Stelle. Kein Land ist durch Naturkatastrophen wie Wirbelstürme, Erdbeben und Vulkanausbrüche mehr gefährdet als dieses kleine Land. 2015 zerstörte der Zyklon Pam einen großen Teil der Inseln und 24 Menschen starben im Zusammenhang mit dem Wirbelsturm. Um dem entgegen zu wirken, gilt seit zwei Jahren in Vanuatu ein rigorosen Plastikverbot. Wer dagegen verstößt, muss mit einer Strafe bis zu 900 Dollar rechnen.

Worauf baut Vanuatu, wenn doch immer wieder eine Naturkatastrophe alles einreißen könnte? „Mit Gott bestehen wir“, so steht es auf dem Landeswappen der 83 Inseln.

„Worauf bauen wir“? fragen auch die vanuatuischen Frauen in ihrem Gottesdienst zum Weltgebetstag 2021? Ihre Antwort ist klar: sie danken für die fruchtbaren Böden, die frische Luft, die saubere Umwelt, für den strahlenden Sonnenschein, das blaue Meer und für das stille, ruhige Wasser der Vanuatu-Inseln. „Worauf bauen wir“? die Frauen aus Vanuatu haben das Thema gut gewählt. Mutig die Zukunft gestalten, darum geht es in der biblischen Botschaft des diesjährigen Weltgebetstages.

Schmerzlich erfahren auch wir, dass wir auf alte Gewissheiten nicht bauen können, wir müssen auf Sicht fahren. Dass ist etwas, was wir von den Ni-Vanuatu am Ende der Welt lernen können: Sie vertrauen, gemäß ihrem nationalen Leitspruch „In Gott bestehen wir“, dass sie alle Stürme, alle Ungewissheiten und Krisen überstehen. Resilienz ist gefragt, zähe Widerstandskraft, aber wie auf Vanuatu …

… mit einem Lächeln!

Ein Gebet für Vanuatu und die Welt:

Wir haben Hände, um was zu bewegen,
damit die verwundete Erde ein Lebenshaus für alle bleiben kann.
Wir wissen längst alles, was wir tun können und müssen.
Wir dürfen Politik und Wirtschaft nicht aus ihrer Verantwortung entlassen.
Wir dürfen unsere Hände nicht bequem in den Schoß legen.

Wenn Sie Lust haben und mehr über das Land und die Ni-Vatuatu wissen wollen, drücken Sie auf

Weltgebetstag 2021 Vanuatu – Weltgebetstag der Frauen.

In der offenen St. Hedwig Kirche haben Sie am 05. März die Möglichkeit bei einem stillen Gebet, ein wenig „Weltgebetstagsluft zu schnuppern“. Das Vorbereitungsteam überlegt sich dazu noch etwas.

Außerdem werden über Bibel TV und Online (wahrscheinlich vom WGT-Komitee selbst) Gottesdienste angeboten.

Es gibt Möglichkeiten mit Bea Nyga im Weltgebetstagschor zu singen über den Youtube-Kanal www.youtube.com/channel/UCzE3G19tRfkMoifSNegxGVg am 5. und 12. Februar 2021.

Wenn ich mehr erfahre, dann teile ich es mit.

In der großen Hoffnung, dass wir die Frauen von Vanuatu auch ohne Gottesdienst ein wenig unterstützen können, gibt es, wie bei den diesjährigen Sternsingern, auch ein „Spendentütchen“ mit Überweisungsmöglichkeit.

Rita Reinecke