Viele sonnige Stationen! Ein Rückblick auf den ökumenischen Stationsgottesdienst am Sonntag, 16. August 2020

Am vergangenen Sonntag war es endlich so weit. Nach Monaten der Vorbereitung fand der ökumenische Stadtfestgottesdienst von Norderstedt in corona-geeigneter Form mit dem Motto „Wege zum Glück“ statt. Nicht auf dem Rathausplatz, nicht als ein kompakter Gottesdienst, sondern als Gottesdienst mit 13 verschiedenen Stationen, verteilt im Stadtpark Norderstedt.

Viele verschiedene bunte Stationen mit unterschiedlichsten Inhalten und Aktionen bildeten den Rahmen für den Gottesdienst im Freien. Bei glühender Sonne konnten Besucher zwischen 10 und 13 Uhr die verschiedenen Stationen besuchen und sich Impulse geben lassen, selbst aktiv werden, oder aber Musik zuhören.

Fast 300 Besucher registrierten sich am Eingang. Nicht jedem fiel es leicht, bei Temperaturen von über 30°C alle 12 folgenden Stationen abzulaufen. Manche verwirrte auch der ausgegebene Flyer mit einer Karte mit den verschiedenen Stationen. Aber schlussendlich war für alle etwas dabei und alle fanden ihre „Wege zum Glück“. Und die Resonanz – zumindest die, die ich gehört habe – war ausschließlich positiv. Abgesehen vom gemeinsamen Schimpfen auf die hohen Temperaturen.

Toll fand ich die Brotaktion von Sebastian Fiebig und Daniel Deman. Leider konnte ich die nur während der Vorbereitung „erleben“. Besonders leid taten mir die Aktiven, die in praller Sonne ihren Stand hatten. Dabei auch die Sängerinnen und Sänger der Neuen Musik, die vier Stunden mit Auf- und Abbau in der prallen Sonne ausharren durften und mit denen ich nach 6 Monaten Pause endlich wieder gemeinsam singen durfte.

Geärgert hat mich, dass wir noch nicht mit allen Besuchern gemeinsam singen konnten … in Zeiten von Corona war das leider immer noch nicht möglich. Ach ja, ärgerlich sind auch Journalisten, die Namen falsch aufschreiben …

Mein Dank an alle, die sich so viel Mühe gegeben haben, dieses Angebot für uns möglich zu machen. Insbesondere auch an „meine“ Sängerinnen und Sänger … und alle Besucher, die zu uns in den Stadtpark an die 13 Stationen gekommen sind. So schön kann gelebte Ökumene sein! Gerne mehr davon!

Ich hoffe, der ökumenische Konvent macht in 2021 wieder einen Stationsgottesdienst …

Voll Freude

Thomas „Stephan“ Raab

Rückblick auf den „virtuellen“ Frühschoppen am 24. Mai 2020

Am vergangenen Sonntag, den 24. Mai 2020, fand der 11. Frühschoppen in St. Hedwig statt. Corona-bedingt allerdings in virtueller Form. In der aktuellen Situation konnten wir den Frühschoppen nicht in der gewohnten Form und zur normalen Zeit im Gemeindehaus von St. Hedwig veranstalten: Keine Musik, kein Wein, keine Laugenstangen, kein Treffen mit Euch!

So starteten wir am Sonntag um 16 Uhr mit 9 Teilnehmern unseren ersten virtuellen Frühschoppen als Videokonferenz. Um mit den Teilnehmern vorher die Technik einmal einzuüben, hatten wir die Interessenten gebeten sich vorab per Mail oder Telefon bei uns zu melden. Am Freitag vor dem Frühschoppen haben wir dann mit Interessierten die Einwahl in die Videokonferenz geübt.

Am Sonntag konnte dann der Frühschoppen, Corona-konform virtuell, mit Kaffee, Schokolade und Wein, stattfinden. Für 1 ½ Stunden diskutierten wir das Thema „Gottesdienste in den Zeiten von Corona“. Aufhänger waren ein Text von Pfarrer (i.R.) Wolfgang Acht aus Kempen („Klarstellungen“), sowie ein Interview mit dem Bischof von Magdeburg, Dr. Gerhard Feige, das er im April der katholischen Nachrichten Agentur (kna) gegeben hatte (Bischof Feige sieht Ausgrenzungen bei Gottesdienstöffnungen „Ist das nicht ein Phyrrhussieg?“). In seinem Text „Klarstellungen“ setzt sich Wolfgang Acht mit der Verengung unseres Glaubenslebens auf die Übertragung von Gottesdiensten in den Zeiten von Corona auseinander. Dabei sieht er das Risiko, dass andere Formen des Gottesdienstes, wie Gebete, Hausgottesdienste etc., in den Hintergrund geraten. Darüber hinaus hinterfragt er, ob es nicht auch andere „Gottesdienste“ gibt, die aktuell mindestens genauso dringlich sind.
Schnell weitete sich unser Thema aus in weitere Bereiche:

Glauben feiern – Liturgia
Glauben teilen – Martyria
Glauben leben – Caritas / Diakonia

und dieses alles in Zeiten von Kontakthindernissen wegen Corona. Wir haben uns darüber ausgetauscht, wie wir die vergangenen zwei Monate empfunden haben. Was hat uns gefehlt. Was haben wir nicht vermisst. Und natürlich auch was wir in den kommenden Wochen wieder machen wollen. Insbesondere beim Rückblick auf die Übertragungen von diversen Gottesdiensten und Gebetsimpulsen gab es viele verschiedene Eindrücke: einige positiv, einige sehr bedrückend. Allen fehlte aber die Gemeinschaft, die Gemeinde, das Treffen in und nach den Gottesdiensten.

Uns hat dieser Frühschoppen sehr gut getan. Wir konnten uns sehen, hören, austauschen, stärken, hinterfragen und Mut zusprechen für die kommenden Wochen und Monate. Und ganz sicher wird es den nächsten Frühschoppen nicht erst, wie bisher geplant, Anfang November geben. Wir werden öfter virtuell zusammen kommen. Und wer mitmachen möchte, melde sich einfach bei mir unter Raab@Hedwigs-Nachrichten.de . Gerne machen wir dann auch eine „Probestunde“ zum Eingewöhnen in die für viele neue Technik von Videokonferenzen.
Außerdem werden wir natürlich auch wieder über die Hedwigs-Nachrichten einladen!

Im Nachgang bekamen wir noch ein kurzes Gebet zugesandt, das die aktuelle Situation sehr gut beschreibt:

Gott,
dein größtes und tiefstes Geheimnis sind Liebe und Gemeinschaft.
Daraus leben wir.
Nur so werden wir glücklich, befreit zum andern hin.
Einzeln sind wir einsam und frieren selbst an sonnigen Tagen.
Der Reif des Nichtangenommenseins legt sich in Geist und Herz.
Die Kälte macht krank.
Wir brauchen darum den anderen, die anderen.
Wir müssen uns treffen, uns abholen lassen, auf den anderen zugehen.
Nur so wächst Gemeinschaft, reift ein Zueinander.
Wir brauchen dich, als den Gott der hellen Begegnungen.

Wir freuen uns auf Euch. Auf die, die dabei waren und auf die, die dazu kommen möchten.

Thomas Raab

Rückblick auf die Gemeindekonferenz vom 3. März 2020

Am 3. März traf sich die Gemeindekonferenz zum ersten Treffen in 2020. Die dort gezeigten Folien können hier eingesehen werden.

Insbesondere wurde auch über die Zuordnung der verschiedenen Gruppen zu den Themenverantwortlichen gesprochen. Es hat ein paar Veränderungen gegeben. Die aktuelle Liste findet sich hier.

Das Protokoll der Sitzung kann hier eingesehen werden. Bitte schaut in das Protokoll. Es gibt viele Stellen in St. Hedwig, wo wir bei den verschiedensten Aktivitäten als Gemeindemitglieder mit anpacken können. Da ist sicher für jeden was dabei … auch wenn in dieser aktuten Phase von Corona dies erst einmal virtuell geschehen muss.

Allen einen guten Wochenstart und Gottes Segen für Euch und Eure Familien in den kommenden Tagen. Bleibt gesund!!

Thomas Raab

Ein Rückblick auf den Weltgebetstag 2020

Wie in jedem Jahr am 1. Freitag im März, fand auch in diesem Jahr in der Johannes Kirchengemeinde der Weltgebetstag statt. Die Zusammenarbeit zwischen unseren Gemeinden war  in diesem Jahr besonders erfolgreich.

Der Nachmittag begann mit einem sehr gut vorbereiteten Kaffeeklatsch, der die Runde der Anwesenden aufgrund der Vielfalt der angebotenen leckeren Kuchen und Brötchen begeisterte.

Anschießend an die Kaffeerunde erhielten wir fundierte Informationen über Simbabwe, das Land, aus dem der Weltgebetstag in diesem Jahr rund um die Welt geschickt wurde. Die Frauen der christlichen Kirchen aus Simbabwe haben uns so viele interessante Daten und Fotos zur Verfügung gestellt, dass sich die Gäste gut und spannend unterhalten fühlten.

Es war, glaube ich, für uns alle überraschend zu erfahren, wie alt die  simbabwische Kultur überhaupt ist. Es gibt dort noch Stein-Bauten ( von denen das Land Simbabwe seinen Namen hat) aus dem 12. Jahrhundert. Allgemein wurde geäußert, dass wir hier immer noch zu wenig über Afrika wissen.

Der Tag gipfelte in einem Gottesdienst. Auch hier kann man die vorbereitenden Frauen der beiden Gemeinden nur loben. Die Gebetsordnung ist zwar aus dem jeweiligen Land vorgegeben, es kommt jedoch auf die Umsetzung an! So hatten wir einen kleinen Chor der uns beim Singen förmlich mitgerissen hat. Dies war besonders gut, weil die Texte in Landessprache, Englisch, Französisch usw. schon nicht so geläufig sind.

Also: rund herum ein schöner informativer und mit  viel Gebet begleiteter Weltgebetstag!

Anne Surges-Renner

Sternsingen 2020 … Schon wieder vorbei!

Das neue Jahr beginnt bei uns immer mit dem Besuch der Sternsinger. Und leider kommt Ihr Sternsinger ja nur einmal im Jahr bei uns vorbei und bringt uns den Segen ins Haus!

Wir haben uns schon die ganzen Tage auf Euch gefreut und natürlich alles für Euren hohen und fröhlichen Besuch vorbereitet. Und dann wart Ihr da, mit einem ganz langen Lied, dass Ihr so klasse gesungen habt! Und habt wieder Euren Segen bei uns hinterlassen.

Dieses Jahr besuchten insgesamt 50 Sternsinger mit 13 erwachsenen Begleitern aus St. Hedwig, der Pfarrei und der Kreuzkirche in Ulzburg viele Häuser in unserer Nachbarschaft. Dabei konnten sie 12.256 € für die Aktion unter dem Motto „Segen bringen, Segen sein. Frieden! Im Libanon und weltweit“ sammeln.
Und das jetzt schon im 31. Jahr in unserer Gemeinde.

Einen großen Dank an die Sternsinger, das Sternsinger-Team (hier insbesondere Barbara Wiegmann, Dorothee Knobeler und Ursula Hauptfleisch) und alle, die die Kinder wieder begleitet haben … und allen, die den Kindern ihre Häuser geöffnet haben!

Schade, dass diese schöne Zeit mit Euch auf unseren Straßen und in unseren Häusern immer so schnell vergeht und wir jetzt ein ganzes Jahr warten müssen, bis Ihr wieder da seid. Aber nächstes Jahr, dann beginnt alles wieder so gut mit Euch!

Uta und Thomas Raab